Hyperactive Kid

HYPERACTIVE KID is a band made up of three musicians currently living in Berlin. They came together in 2003 and since then they have been working on developing their collective musical ideas. Most importantly, their focus is to find the sound of the pulsating breath of life together – their interplay reminds us of the energy and continuous flow of ideas coming from a hyperactive child. Three musicians – ONE work of art. Everyone is everything and together they are HYPERACTIVE KID.

Ronny Graupe git

http://ronnygraupe.de

Philipp Gropper ts

http://philippgropper.com

Christian Lillinger dr

http://christian-lillinger.com/HOME.html

Releases

Hyperactive Kid '10 Year Anniversary Live'

10 Year Anniversary Live
Hyperactive Kid

2015 WhyPlayJazz (RS016LP)
Expected February 20, 2015
Vinyl LP

Hyperactive Kid 'Mit dir sind wir 4'

Mit dir sind wir 4
Hyperactive Kid

2010 Jazzwerkstatt (JW083)
CD

Hyperactive Kid '3.'

3.
Hyperactive Kid

2008 Jazzwerkstatt (JW028)
CD

Hyperactive Kid '1.'

1.
Hyperactive Kid

2004 Selbstverlag (HAK1)
CD

Audio/Photos/Videos

5013851983_f7c2b33422_m

5013849561_30808f3196_m

5013847971_34ec5f52a9_m

5013850297_f91bb0d601_m

Concerts

Sie sind Veranstalter und möchten Verfügbarkeit: auf Anfrage.

Reviews

Hyperactive Kid, die populärsten Avantgarde-Band der Stadt

Tip Berlin (September 2010)

I left euphoric. I had come with no expectations, no point of reference. What I experienced was better than a great performance; it changed my idea of what jazz could be.

Max Levenson, www.mixtapemuse.com (July 2010)

End of march, in Berlin’s art house movie theater Babylon (…) Ravi Coltrane with his quartet and Don Byron with his new Gospel-Outlet are featured on the program, as well as a connecting element in the lounge, the Berlin band Hyperactive Kid (…) The evening’s big winners were Hyperactive Kid. The audience had come to hear a big star from New York and left with the sound of a Berlin band in their head. Hyperactive Kid did not even notice they saved the evening. Yet they played with such a passion and creative power as if it were the last act of their career. The performance was fun because it had something to do with the reality which each member of the audience had encountered during that day somewhere in Berlin. Saxophonist Philipp Gropper, guitarist Ronny Graupe and drummer Christian Lillinger were not playing for their own fans and still managed to shake the listeners out of their intermission lethargy. Urban casualness combined with individual intensity resulted in the exact bonding that Berlin had been missing for so long.

Wolf Kampmann, Jazzthing #84 (June 2010)

Nun haben Hyperactive Kid eine CD mit gleichem Titel veröffentlicht - „Mit dir sind wir 4“. Doch ihre Musik sprengt die Grenzen des bis dato unter gleichem Titel Veröffentlichtem. Ein schöner Zufall.... oder auch nicht..... ist es dennoch. Das Thema der Band Hyperactive Kid dreht sich um die Moderne Musik gepaart mit Jazzattitüden, Rockfärbungen und Drum & Bass Charakteren. Ein spannendes Feld sich unverwechselbar und unikal zu entwickeln. Mit Klangkonstrukten spielen, unkontrollierte, originelle Wege einschlagen und überraschende Sprünge innerhalb der Musik vollziehen, diese Vorgehensweise gipfelt in einem überaus innovativen Projekt, das die Jazzszene zur Zeit umwirbelt. Seit 2003 sind die drei jungen Berliner Musiker gemeinsam in einer expressiven Experimentierphase eingetaucht. Ihre Musik lebt von der konspirativen Dynamik der Instrumente. Ein Hauch „Free“ lässt sich da sicherlich nicht ausschließen und schränkt die normalen Hörgewohnheiten in keinster Weise überraschend ein. Doch sollte man nicht schon nach den ersten zwei Takten die Flinte ins Korn werfen. Abgesehen davon, dass alle drei Musiker mit ihren jungen Jahren ausgesprochen versiert zu Werke gehen, verbergen sich hinter den Kompositionen spannende Entdeckungsfelder. Quietschbunte Stimmungen werden gezüchtet, weggeblasen und wieder aus dem Hut gezaubert. Sensible Färbungen, wirkungsvolle Gehörtreffer und harmonische, disharmonische Innovationen schlängeln sich von Komposition zu Komposition. Ein weites, freies Spiel der Balancen. Verwandelbar. „Mit dir sind wir 4“ - .....in einem Boot sitzen Philipp Gropper (Saxophon), Ronny Graupe (7-String Guitar), Christian Lillinger (Drums). Frisch, fröhlich, frei und ungezwungen. Die Logik hat ihre eigene Gesetzmäßigkeit. Stimmungsvolle Stimmungen – eben Kopfmusik. Aufgenommen wurden die sieben Stücke live am 28. & 29. May 2009 im Berlin A-Trane

Rainer Molz, monstersandcritics.de (April 2010)

Maybe we had just been too spoiled by the performance of the evening’s first band, Hyperactive Kid. Although their name somewhat evokes a trendy teenager band, the group is in reality one of the most innovating and brilliant formation of contemporary jazz. The bass-less trio, with guitarist Ronny Graupe, saxophonist Philipp Gropper and Christian Lillinger on the drums, claims – as opposed to the band Panzerballett – to not simply just try new directions. The three Berliners also work with musical deconstruction, but their approach goes much deeper as they not only play with a countenance, but they also reach to the core of the music itself. Time structures are turned upside down using an elaborate compositional method, improvisations get a run up and stop, persevere in an accord, and find another way. The tunes and sounds are enlaced as in modern music, recognizable patterns briefly flash up, a lot sounds familiar and still, it is all very different. The breathtaking technical virtuosity of the three musicians, who have completely internalized their basic jazz vocabulary, therefore entirely arises to a denseness of interplay, known only from a few formations that have been playing together for a long time. In any case it is a good thing that the Stuttgarter Opus GmbH, which organizes the Jazz Open every year in the summer, uses this small festival to also invite bands who are beyond the mainstream.

Frank Armbruster, Eßlinger Zeitung, "Das Boomtown-Festival im Stuttgarter Jazzclub BIX" (February 2009)

Superplatte: "3", das neue Album des Berliner Jazztrios Hyperactive Kid, changiert zwischen Free Jazz, E-Musik und Pop. Die Musiker verschmelzen ihre Songs zu einem gewaltigen Soundgemälde.

Caspar Boehme, taz.de (May 2008)

Wie bei allen guten Musikern reicht einmal hören nicht aus, um alle musikalischen Bewegungen, Interplays, Tonfolgen und das außergewöhnliche Konzept in Komposition und Weiterführung zu erkennen.
Was fällt auf? Extrem enges Zusammenspiel, die Band atmet zusammen.
In den Soli hört man die unerwarteten Phrasen, Noten, Articulations, Dynamics, und nichts anderes ist eine wahre Improvisation.
Diese drei Musiker spielen auf höchstem Niveau des Jazz. Alle ausgestattet mit großer Musikalität und Instrumentenbehandlung und einer Vision vom Sound, von Komposition und Improvisation. Das ist Musik von heute.
Der Zuhörer lässt sich auf eine Reise ins eigene Innere ein, weil eben jene jungen Musiker eine Tiefe haben. Also unbedingt mehrmals hören, man entdeckt immer wieder neue Zusammenhänge, Musik für Bauch und Geist. (Ibiza, Februar 2008)

Joachim Kühn zur neuen CD „3.“ (February 2008)

Achtung, in diesem Porträt der Berliner Band Hyperactive Kid kommt schon im ersten Satz das Wort Freejazz vor. Unbedingt trotzdem weiterlesen. Es lohnt sich. Retro-Trends gibt es, seit es Musik gibt. Dass drei junge Musiker den Freejazz wiederentdecken und in höchst konstruktiv, kunstvoll und auch hörbar lustvoll weiterentwickeln, ist eigentlich ein unerwarteter Retro-Trend. In Zeiten, wo alles von Career Development und Networking spricht, denken sie nicht an Gigs und Plattenverträge, sondern einfach an neue, kompromisslose Musik.
Was sich zunächst so frei anhört, ist in Wirklichkeit von allen drei beteiligten Komponisten durchdacht und wird im Konzert auswendig gespielt (und selbstverständlich auch adhoc manches „dazu komponiert“, also improvisiert). Komponist Philipp Gropper spielt Tenor- und Sopransaxophon und beweist bei den suitenartigen Kompositionen von überdurchschnittlicher Länge einen wahrlich langen Atem. Auf einen Bass verzichtet das Trio. Komponist Ronny Graupe spielt dafür eine siebensaitige Gitarre. Und der dritte Komponist, Christian Lillinger, spinnt am Schlagzeug virtuos die Fäden. Sein früherer Lehrer Günter „Baby“ Sommer gab ihm ein Empfehlungsschreiben mit, aus dem das folgende Zitat stammt: „Scheinbare Strukturlosigkeit verwandelt sich schnell in ein raffiniertes Kompositionsprinzip. In scheinbarer Absichtslosigkeit werden wir in ein Spannungsfeld gezogen, aus dem wir beim Zuhören nicht entkommen können. Diese Musik verlangt einen aktiven Hörer, der seinen Verstand nicht mit dem Mantel an der Garderobe abgibt.“ Sommers Einschätzung kann man vielleicht noch ergänzen: Hyperactive Kid pflegt keinen puristischen Intellektualismus. Neben dem Vergnügen am klugen Zusammenspiel produziert das Trio auch Ausdrucksmusik vom Feinsten: Aggression, Liebe, Trauer, Freude, Verträumtheit – alle erdenklichen emotionalen Zustände werden in ihren Werken durchlebt. Eine Entdeckung.

Martin Kolb, Jazzzeitung (January 2008)

Hyperactive Kid sind drei junge Musiker – Philipp Gropper, Ronny Graupe und Christian Lillinger – die zu einer überzeugenden Form des Zusammenspiels gefunden haben. Es ist erfreulich , wie locker, einfallsreich und unbefangen diese drei Musiker mit den Ausdrucksformen des modernen Jazz umzugehen verstehen. Improvisierte und komponierte Teile werden mit überzeugender Sicherheit verbunden. Tempofreie und intensive Kollektivimprovisationen werden wie selbstverständlich der Faszination eines zyklischen Rhythmus gegenübergestellt und zu einem großen Ganzen verbunden.
Es ist eine große Freude, diese Musik zu hören.
Der Hörer wird daran erinnert, dass der Jazz mittlerweile nicht nur eine bedeutende Historie und große Tradition hat, sondern auch eine junge lebendige, sich ständig erneuernde Weltmusik geblieben ist. Dazu sind Philipp Gropper, Ronny Graupe und Christian Lillinger mit ihrer Musik der Beweis. (Berlin, Oktober 2007)

Manfred Schoof (October 2007)

(...) ‘Hyperactive Kid‘ aus Berlin - Philipp Gropper (Tenorsaxofon), Ronny Graupe (Gitarre), Christian Lillinger (Schlagzeug) - scheuten nicht das Harsche, mochten das Abstrakte und schöpften doch aus dem Melodischen. Das Trio war intern glänzend abgestimmt, jeder Hakenschlag setzte den nächsten in Bewegung, und überhaupt: Sound, Stile und Spieltrieb rotierten permanent in alle Richtungen. (...)

Kölner Stadt-Anzeiger zur MusikTriennale Koln 2007 (May 2007)

Was soll man dazu sagen, wenn man schon so vieles super fand? Philipp Gropper (sax), Ronny Graupe (g) und Christian Lillinger (dr) sind sensationell (das Wort habe ich hier noch nie verwendet) gut. Das ist einstudierte freie Improvisation. Die Jungs gehören auf internationale Festivals. Was die da vorbereitet und rübergebracht haben (Virtuosität, Musikalität und Perfektion), begeistert den bewundernden Fan und den staunenden Fachmann.

jazzimage.de (October 2006)

Drei vorzüglich ausgebildete Musiker, voll spielerischer Leidenschaft. Permanent wechselte der Gestus der Musik. Drei Instrumentalisten im Spiel und Widerspiel. Polyrhythmik, niemals Vierviertelterror, keine blinde Virtuosität - lebendige, sinnlich packende Musik.

Jungen Welt zum Jazzfest Nechlin (July 2005)

Meine Eindrücke beim ersten Hören dieses Trios. In scheinbarer Beiläufigkeit wird hier ein Netzwerk von hoher Interaktion gestrickt. Scheinbare Strukturlosigkeit verwandelt sich schnell in ein raffiniertes Kompositionsprinzip. Scheinbare Abgeklärtheit wechselt schlagartig zu höchster Intensität. In scheinbarer Absichtslosigkeit werden wir in ein Spannungsfeld gezogen, aus dem wir beim Zuhören nicht entkommen, es sei denn, wir verlassen das musikalische Aktionsfeld.
Diese Musik verlangt einen aktiven Zuhörer, der seinen Verstand nicht mit dem Mantel an der Garderobe abgibt. Das Trio Gropper, Graupe, Lillinger ist eine Bereicherung für die neue junge Szene und ein Glücksfall für den, der es live erleben kann. (Dresden, Februar 2005)

Günter Baby Sommer (February 2005)

Glänzender Festivalauftakt: Hyperactive Kid eröffnete Jazz on a Summers Night am Samstagabend Open Air
Zu Ende – das hieß am Samstagabend noch lange nicht vorbei. Denn nach dem Willen des Publikums hätte die Band „Hyperactive Kid“ noch viel länger spielen sollen. (...)
Eindrucksvoll bewiesen Philipp Gropper am Tenorsaxophon, Ronny Gaupe an der Gitarre und Christian Lilinger am Schlagzeug, dass sie klasse sind und viel besser als der vermeitliche Ruf ebendieser Generation. Keine drögen Standards, sondern pulsierende und komplizierte Eigenkompositionen brachten sie mit nach Greifswald. Ihre Stücke zeugten von einfühlsamem Jazz, der auf neuen Bahnen wandelt. (...) Mit ihren Instrumenten malten sie die zerbrechlichsten Nebellandschaften und legten ebenso mit ihrem leidenschaftlich-hitzigen Spiel ein ganz ursprüngliches Temperament an den Tag. Welch mitreißende Frische! (Greifswald, 2. August 2004)

Uwe Rossner, Ostsee-Zeitung (August 2004)